15.07.2022 | Instagram

Wie wir unserem Genie Flügel verleihen – schreibend

Ein Buch, das unserem Schreiben und Denken Beine macht. Hier geht es nicht um geschliffenen Stil. Hier geht darum, die Schleuse zu knacken. Hinter ihr harrt unsere Kreativität auf ihren Einsatz. Bereit, uns zu verblüffen.

Es gibt viele Bücher zu kreativem Schreiben. Ebenso dazu, wie wir schreibend den Zugang zu unserem Innersten finden können. Mark Levys Büchlein ist anders.

Kompakter, pragmatischer, zugänglicher, knapper. Lustiger! Flockig formuliert. Und ausgesprochen ermutigend.

Mit Levy produzieren wir keine Texte.

Wir stellen unsere Hand unseren inneren Schlaubergern zur Verfügung. Unser Stift zeichnen auf, was sie uns zur Verfügung stellen.

Dafür schreiben wir rasend schnell. Lassen alles sich ergießen.

Wenn sich nichts ergießen will … schreiben wir trotzdem. Was immer uns in den Sinn kommt. Jeden noch so blöden Gedanken. Hauptsache, Hand und Stift (Tastatur) bleiben hektisch in Bewegung – und wir dabei locker.

Natürlich nicht für immer.

Als Levy-Schüler*in ist der Timer unser wichtigstes zusätzliches Werkzeug. Auf wenige Minuten eingestellt, ermöglicht er uns den Sprint, den es braucht, um unsere Hemmungen zu überrennen.

Der Autor hat freilich noch mehr Kniffe und Finesse zu bieten, damit wir schreibend …

• klarer sehen,
• schlauer denken und
• unsere Lebensfreude spielerisch steigern.

Diese drei Tipps – SCHNELL, mit TIMER und immer LOCKER – bewähren sich allerdings für jede Form des Schreibens. Ob im Dialog mit anderen oder mit uns selbst.

Von Seth Godin habe ich gelernt, dass es keine Schreibblockaden gibt.

Schreiben kann man immer.

Nicht immer ist das Ergebnis gut, oft nicht einmal akzeptabel. Aber das macht nichts. Finden wir unsere Worte erst einmal am Papier, können wir sie sortieren, schleifen, schärfen. Das darf mehrere Durchgänge erfordern. Auch das Verbessern geht immer.

Sobald wir daran glauben, ist Schreiben einfach.

Gleichzeitig werden die genialen Momente, die uns das Büchlein so überzeugend verspricht, mehr und mehr und mehr und mehr.

Danke, Herr Levy!